Umwelt

Rekultivierung – Kies- und Sandabbau im Einklang mit der Natur

Wo Kies abge­baut wird, wird zwangs­läu­fig der Boden offen­ge­legt und die Land­schaft ver­än­dert sich. Doch wer­den die­se Gebie­te nicht zer­stört. Mit einem ver­ant­wor­tungs­vol­len Rekul­ti­vie­rungs­plan wird der natür­li­che Lebens­raum nur vor­über­ge­hend gestört, auf lan­ge Sicht jedoch an glei­cher Stel­le ein neu­er geschaf­fen. Umwelt- und Lebens­qua­li­tät zu erhal­ten, bedeu­tet für uns, Roh­stoff­ge­win­nung und Natur­schutz zu har­mo­ni­sie­ren.

Die Aus­gleichs­maß­nah­men bei Ein­grif­fen in Natur und Land­schaft sind offi­zi­ell gere­gelt. Bereits bei der Pla­nung bzw. Geneh­mi­gung neu­er Abbau­ge­bie­te wird ein Rena­tu­rie­rungs­plan erstellt und nach Prü­fung behörd­lich geneh­migt. Ein Ziel ist bei­spiels­wei­se, dass auf der Ein­griffs­flä­che nach der Gewin­nung der mine­ra­li­schen Roh­stof­fe höher­wer­ti­ge Bio­to­pe ent­ste­hen.

Ein Paradies für viele Arten – bereits bei laufendem Betrieb

Dar­über hin­aus schaf­fen Kies­gru­ben bereits wäh­rend des lau­fen­den Betriebs einen einen Lebens­raum für vie­le Arten, die ansons­ten durch die vor­an­schrei­ten­de Kul­ti­vie­rung in unse­rer Geselslchaft immer wei­ter ver­drängt wer­den. Der Abbau von Kies und Sand zer­stört also nicht die Natur, wie oft ange­nom­men wird, son­dern schafft – schon wäh­rend die Kies­gru­be in vol­lem Betrieb ist – ein Para­dies für heu­te oft sel­te­ne Arten. Mehr dazu in einem Bericht von Bern­hard Pell­ko­fer, Mit­ar­bei­ter des Land­rats­am­tes Din­gol­fing und Mit­glied des Bund Natur­schutz. Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen ☞ hier.

Daten und Fak­ten zum Kies­ab­bau in Deutsch­land

Trotz der erheb­li­chen För­der­men­gen bean­sprucht der Sand- und Kies­ab­bau ins­ge­samt nur eine sehr gerin­ge Flä­che in Deutsch­land. Nach Schät­zun­gen des zustän­di­gen Bun­des­ver­ban­des liegt der Flä­chen­an­teil, der für den Abbau in Fra­ge kommt unter einem Pro­zent. Genutzt wer­den davon heu­te nur rund 0,004 Pro­zent. Land­wirt­schaft­lich, indus­tri­ell und gewerb­lich genutz­te Flä­chen neh­men da wesent­lich mehr Raum in Anspruch.

Rekultivierung ist ein Prozess von vielen kleinen Schritten

Es ist für uns selbst­ver­ständ­lich, unse­ren Kies- und Sand­ab­bau im Ein­klang mit Mensch und Natur zu gestal­ten. Und dazu gehört ganz maß­geb­lich die ver­ant­wor­tungs­vol­le, umwelt­ge­rech­te Rekul­ti­vie­rung und Rena­tu­rie­rung der Abbau­flä­chen, die so am Ende wie­der in ihren natür­li­chen Zustand zurück­ver­setzt wer­den.

Wäh­rend des Abbaus wan­dern die Rekul­ti­vie­rungs­ab­schnit­te dem Abbau­fort­schritt kon­ti­nu­ier­lich hin­ter­her („Wan­dern­de Bio­to­pe“), so dass mög­lichst nur klei­ne Flä­chen offen ste­hen. Nach dem Ende des Abbaus ist so suk­zes­si­ve das gesam­te Gelän­de kom­plett rekul­ti­viert. Und häu­fig kehrt am Ende sogar mehr Natur zurück, als vor­her auf dem Gelän­ge vor­han­den war.

Das Ergeb­nis, d.h. die nach­fol­gen­de Nut­zung des Gelän­des, bie­tet varia­ble Mög­lich­kei­ten, zum Bei­spiel wer­den Sträu­cher und Bäu­me ange­pflanzt, die bereits im Rekul­ti­vie­rungs­plan vor­ge­ge­ben waren. Es wer­den Bio­to­pe ange­legt, aber auch land­wirt­schaft­li­che Nutz­flä­chen, wie Äcker und Wie­sen.

Sand- und Kies­auf­be­rei­tung – ein geschlos­se­ner Was­ser­kreis­lauf

Auch wenn es dar­um geht, den abge­bau­ten Kies auf­zu­be­rei­ten, liegt uns die Natur am Her­zen. In unse­rem Kies­werk in Wit­zel­dorf, wo Sand und Kies gewa­schen wer­den, kommt das benö­tig­te Was­ser aus unse­rem Wei­her. Da ein Teil des Was­sers auf natür­li­chem Weg ver­si­ckert oder ver­duns­tet, exis­tiert ein klei­ner Brun­nen, der bei Bedarf zden Wei­her wie­der auf­füllt.

Über eine unter­ir­di­sche Lei­tung wird das Was­ser aus dem Wei­her dann zur Wasch­an­la­ge gepumt, wo das Mate­ri­al durch ver­schie­de­ne Sie­be läuft, um die Korn­grö­ßen exakt zu sor­tie­ren.

Das Rest­was­ser mit den Fein- bzw. Lehm­an­tei­len, läuft dann über eine Lei­tung in ein Absetz­be­cken. Dort wird der fei­ne Lehm, der für die Sand- und Kies­her­stel­lung unbrauch­bar ist und sich mit der Zeit am Boden sam­melt, ein­mal im Jahr vom Grund des Absetz­be­ckens aus­ge­bab­bert und zum Auf­fül­len wie­der­ver­wen­det.

Das wie­der rei­ne Was­ser aus dem Absetz­be­cken wird nun wie­der in den Wei­her gelei­tet, wo der Kreis­lauf auf’s neue beginnt.

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