Geschichte

50-jahre

Wie alles begann …


borgwart - der erste LKW der Firma Salzberger

Es war ein gebrauchter Borgwart-LKW – ein Hochzeitsgeschenk seines Vaters – mit dem Xaver Salzberger, geboren 1938, zusammen mit seiner frischangetrauten Frau Anneliese Pfaffenberger 1963 den Grundstein für die heutige Salzberger Transport GmbH in Marklkofen legte.

Das Wirtschaftswunder steckte noch in den Kinderschuhen, alles war im Aufbau begriffen und mitten drin auch das Ehepaar Salzberger: Die Jungverheirateteten lebten zur Miete und der LKW, der dem Broterwerb diente, parkte noch bei Wind und Wetter auf der Straße – was im Winter regelmäßig zu allerhand Startschwierigkeiten führte. Doch mit vereinten Kräften konnte er immer wieder in Bewegung gesetzt werden und gemeinsam meisterte das junge Paar alle Herausforderungen – wobei ein 16- bis 17-Stundentag keine Ausnahme war.


Alter LKW

Und schnell trugen die gemeinsamen Anstrengungen auch Früchte: 1964 konnte der alte Borgwart durch einen neuen LKW ersetzt werden und obwohl das finanzielle Polster noch sehr dünn war, stand 1966 bereits die erste Planierraupe zum Einsatz bereit. 1966 wurde dann Tochter Daniela geboren.

Das Unternehmen kommt in Schwung

Ab Ende der 1960er Jahre folgten die Anschaffungen nun in immer schnelleren Abständen: 1968 ein zweiter LKW, 1969 ein Grundstück in der Marklkofener Bahnhofstraße, 1970/71 der Bau eines Wohnhauses mit zwei LKW-Garagen auf dem neuen Grundstück sowie der Kauf eines Dreiachser-LKWs. Und 1972 konnte die aufstrebende Firma ihre erste Kiesgrube in Mülleröd übernehmen. Weitere Kiesgruben betrieb das junge Unternehmen bald auch in Gangkofen, Warth, Altmannsberg und Liebertsöd. Die Anschaffung eines ersten Radladers folgte.

Und zum Fleiß kam dann auch ein Quäntchen Glück hinzu: Die umfassende Flurbereinigung der Gemeinde Marklkofen Anfang der 1970er Jahre erwies sich für das junge Unternehmerehepaar als große Chance – ihre Firma bekam im Rahmen des örtlichen Großprojekts Aufträge für den Wegebau.

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Von 1976 bis 1996 transportierte die Firma Salzberger regelmäßig Zuckerrüben nach Plattling und zwar aus dem Einzugsgebieten Taufkirchen, Velden, Obertrennbach, Reisbach, Frontenhausen, Mühldorf, Altötting, Tittmoning und Marklkofen, nachdem die Marklkofener Eisenbahnlinie stillgelegt worden war. Seit 1988 werden für die Südzucker AG Carbonkalk-Transporte durchgeführt. Carbonkalk fällt bei der Zuckerproduktion an und wird als Düngemittel für landwirtschaftliche Nutzflächen verwendet.

Da sich der Wagenpark in den Folgejahren auch weiterhin ständig vergrößerte, wurde es dringend nötig, einen neuen Abstellplatz für die Fahrzeuge zu finden. Dieser bot sich gleich gegenüber dem Wohnhaus in der Bahnhofstraße, auf dem ehemaligen Gelände der Bundesbahn, an.

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1978 gründeten Xaver und Anneliese Salzberger gemeinsam eine GmbH, in der sie gleichberechtigte Gesellschafter waren. Um angenehmere Arbeitsbedingungen für die LKW-Fahrer zu schaffen, errichtete man 1981 in Gindlkofen an der Milchstraße 21a eine moderne Fahrzeughalle.

Aufgrund der Tatsache, dass es im Mittleren Vilstal kein Kieswerk gab und somit die angefahrenen Kies- und Sandmaterialien mit verhältnismäßig hohen Transportkosten belastet waren, reifte bei Xaver Salzberger die Idee, in dieser Region selbst ein Kieswerk zu etablieren. 1983 erwarb er daraufhin das Kiesgrundstück in Witzeldorf und baute dort eine Kieswaschanlage.

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“The Next Generation”

Mit der Heirat von Daniela Salzberger mit Michael Lerbinger im Jahr 1990 ging das Unternehmen in die Hände der zweiten Generation über. 1990 folgte der Bau von Wohnhaus und Büro auf dem Grundstück in Gindlkofen, das von Daniela und Michael Lerbinger nach der Hochzeit bezogen wurde. Beide hatten eine Ausbildung und Prüfung im “Güterverkehrswesen” abgelegt und sich damit auf die neuen Aufgaben bestens vorbereitet. Das Ehepaar Lerbinger führt die Salzberger Transporte GmbH gemeinsam, wie es schon die Gründer-Generation des Unternehmens erfolgreich vorgemacht hatten.


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Heute ist das Unternehmen Salzberger in Marklkofen ein erfolgreiches mittelständisches Unternehmen in den Bereichen Kieswerk, Fuhrbetrieb und Erdbau. Ab 1996 wurde der Containerdienst für fachmännische Abfallentsorgung eingeführt. 1999 war die nächste größere Invesition eine komplett neue Kieswaschanlage in Witzeldorf. Weitere leistungsfähige Fahrzeuge und Baumaschinen vergrößerten bald die Flotte und alte wurden ersetzt.

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Bild v.r.n.l.: Die erste, zweite und dritte Generation der Familie Salzberger / Lerbinger – Xaver und Anneliese Salzberger, Daniela und Michael Lerbinger mit den Söhnen Michael und Alexander.

Aufgrund des wachsenden und immer leistungsfähigeren Fuhrparks konnten in den letzten 25 Jahren immer umfangreichere Baumaßnahmen aufgrund der gestiegenen Kapazitäten übernommen und erfolgreich durchgeführt werden. Damit ging das Wachstum stetig auf gesunder Basis weiter. Im Durchschnitt beschäftigt das Unternehmen heute rund 20 Mitarbeiter. Und die dritte Generation bereitet sich auch bereits engagiert auf die erfolgreiche Weiterführung des Betriebs in der Zukunft vor: Michael Lerbinger junior bildet sich schulisch weiter und Alexander Lerbinger wird ab 2014 erste Aufgaben im elterlichen Betrieb übernehmen.
 
 

Impressionen von unserer Jubiläumsfeier im September 2013 finden Sie ☞ hier.