50 Jahre Salzberger

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Ein halbes Jahrhundert und voller Zukunftspläne

Rund 140 Gäste waren am 7. September 2013 zu unserer Jubiläumsfeier – „50 Jahre Salzberger Transport GmbH und 30 Jahre Kieswerk Witzeldorf“ gekommen. Darunter Kunden und Geschäftspartner, Mitarbeiter – derzeitige und ehemalige – sowie Freunde und Familie. Und last but not least, Landrat Heinrich Trapp, Marklkofens erster und zweiter Bürgermeister, Martin Geltinger und Otto Lommer mit Gemeinderäten sowie der LBT-Geschäftsführer NB/Oberpfalz Harald Sentner und der IHK-Gremium DGF-Landau-Vorsitzende Siegfried Mossandl. Ganz besonders haben wir uns gefreut, dass sich auch unserer allererster LKW-Fahrer, Xaver Geishauser, unter den Gästen befand.

Unsere Jubiläumsanzeige 1963 – 2013

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Für zünftige Stimmung sorgten „Die drei Unwichtigen“ aus Landshut, die zu Beginn den Anfang der 1960er Jahre musikalisch aufleben ließen. Für das leibliche Wohl sorgte das ortsansässige Gasthaus Albrecht Kösbauer. Die charmante Bedienung der Gäste hatten die Freundinnen der 3. Generation unserer Firma übernommen.

Um 18 Uhr ging es los. In Hof unserer Firma, in dem sonst die LKW rangieren, hatten wir an diesem Tag ein geräumiges Festzelt aufgebaut. Und weil das Wetter ebenfalls in Feierlaune war, trafen sich viele Gäste auch gerne auf einen Ratsch an den Bistrotischen, die vor dem Zelt zum Verweilen einluden.

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Nach der Begrüßung durch Geschäftsführer Michael Lerbinger stand erst einmal der „Sturm auf’s Warme Buffet“ auf der Agenda, damit die Gäste eine schmackhafte Grundlage für den weiteren Abend hatten.

Als erster Laudator hatte Landrat Heinrich Trapp das Wort. Er wies daraufhin, dass das Geschäft des Kiesabbaus strengsten Kriterien unterliegt, so dass nicht jeder, der sich um eine Abbaulizenz bemüht, diese auch bekommt. Dabei betonte er das vorbildhafte und verantwortungsvolle Vorgehen der Firma Salzberger, die alles tut, um Sand und Kies im Einklang mit der Natur abzubauen.

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Besonders beeindruckend fand Heinrich Trapp die Kontinuität in der Geschäftsleitung, was heute ja nicht überall der Fall ist: „Schön, dass die Familie so z’samm hält – mittlerweile geht die Erfolgsgeschichte schon in die dritte Generation – das ist eine echt runde Sache!“

Reise durch 50 Jahre – vom Wirtschaftswunder bis heute

In einer kleinen Zeitreise erinnerte er daran, dass die 50-jährige Erfolgsgeschichte unseres Unternehmens auch einherging mit dem wachsenden allgemeinen Wohlstand der Bevölkerung des Landkreises: Als Beispiel führte er an, dass es im Gründungsjahr von Salzberger, 1963, 614 Lastwagen im Landkreis gab und einer davon war der erste Borgwart, den Firmengründer Xaver Salzberger von seinem Vater zur Hochzeit mit seiner Frau Anneliese geschenkt bekommen hatte. Zum Vergleich: Heute gibt es 3.413 Stück. Die PKW-Zahl stieg im gleichen Zeitraum von 17.237 auf 57.418.

Heinrich Trapp: „In all den Jahren hat die Firma Salzberger immer auf Fortschritt gesetzt und immer durch Leistung überzeugt – sei es bei privaten oder öffentliche Kunden oder im Straßenbau: „Wenn man andere zur Firma Salzberger befragt, dann hört man immer wieder eines „Fleißig sans, fleißig sans!“ Der Landkreis kann sich echt glücklich schätzen, dass er so tolle mittelständische Unternehmen hat, wie es die Firma Salzberger ist.“

Als nächster Redner hatte unser erste Bürgermeister von Marklkofen, Martin Geltinger, das Wort. In seiner Laudatio hatte er den Part übernommen, die Geschichte unserer Firma darzustellen. Er zollte besonders Xaver Salzberger Anerkennung, der vor 50 Jahren den Sprung in die Selbständigkeit wagte: „Als Gemeinde brauchen wir solche Unternehmer: Kurze Wege, gute Preise und die Wertschöpfung bleibt vor Ort.“ Nach den harten Aufbaujahren gehört die Salzberger Transport GmbH heute zu den angesehensten Unternehmen in der Gemeinde. Und Michael Lerbinger, der sich die Geschäftsleitung mit seiner Frau Daniela teilt, engagiert sich darüber hinaus als Gemeinderat auch für die Belange der gesamten Gemeinde und betätigt er sich auch als Sponsor für unterschiedlichste Anlässe.

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Blumen für die Damen vom Bürgermeister

Der Bürgermeister betonte besonders die enorme Aufbauarbeit, die Xaver und Anneliese Salzberger geleistet haben, obwohl es in den ersten Jahren nicht immer leicht war. Beide arbeiten auch heute noch mit Leidenschaft im Betrieb mit, den sie gegründet haben und dessen Leitung sie 1990 an Tochter Daniela und Schwiegersohn Michael Lerbinger übergeben haben. Aber Beruf war hier immer auch Berufung: Besonders Xaver Salzberger hält es ohne sein „Lieblingsspielzeug“, die Raupe, nicht lange aus. Und weil hinter jedem starken Mann eine starke Frau steht, überreichte Martin Geltinger gleich zwei Blumensträuße – an Anneliese Salzberger und ihre Tochter Daniela Lerbinger.

Manchmal sind Töchter die besseren Söhne

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Als Daniela 1966 geboren wurde, war es landauf landab mit der Emanzipation noch nicht allzu weit her, das heißt, traditionell wünschte man sich überwiegend noch einen männlichen Erben. Doch das Unternehmerpaar Salzberger bewies auch hier einmal mehr, dass sie für den Fortschritt aufgeschlossen waren, verriet Martin Geltinger schmunzelnd den anwesenden Gästen: „Schnell erkannten sie ihre Chance und vertraten fortan augenzwinkernd die Meinung, „mit einer Tochter können wir uns jedenfalls den Schwiegersohn aussuchen, der genau ins Geschäft passt.“

Und den idealen Schwiegersohn hatte Tochter Daniela dann ja auch gefunden, auch wenn das nicht ganz ernst gemeinte Auswahlkriterium ihrer Eltern bei ihrer Wahl so gar keine Rolle spielte. Aber alles fügte sich ganz wunderbar zusammen – unter dem Motto „das Glück ist mit den Fleißigen“ und so sehen Gegenwart und Zukunft für die Firma Salzberger „heute äußerst rosig aus“. 140000-daniela-mit-jungsBesonders, so Martin Geltinger, weil sich bereits die dritte Generation – die beiden Söhne Alexander und Michael junior – vorbereitet, eines Tages in die erfolgreichen Fußstapfen ihrer Eltern und Großeltern zu treten: „Das sind doch allerbeste Aussichten für die 75-Jahr-Feier“, freute sich Martin Geltinger mit den Jubilaren, „und vielleicht ist ja dann schon die vierte Generation mit dabei.“

Michael Lerbinger bedankte sich im Anschluss an die guten Wünsche des Bürgermeisters noch einmal bei allen Geschäftspartnern und ganz besonders bei seiner Frau und seiner Familie sowie natürlich bei den Mitarbeitern, darunter auch der „Xav“, der mit dem Unternehmen auch über seine Pensionierung hinaus verbunden blieb.

Eine Zukunft in den schönsten Farben

Auch in der zweiten Generation hat das umfassende Engagement für die Kunden kein bisschen nachgelassen. Und so bekamen Daniela Lerbinger und ihre Mutter an diesem Abend den zweiten großen Blumenstrauß überreicht – diesmal von Michael Lerbinger, bevor dieser zum Abschluss noch einen Blick in die Zukunft freigab – sehr zur Erheiterung der anwesenden Gäste:

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Michael Lerbinger: „Ja, da wär’s scho schee und zum Aushalten … aber so ganz ohne Bagger und LKW wär’s auf die Dauer trotzdem nix! Deshalb wünschen wir uns für die Zukunft in erster Linie, auch weiterhin zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunden beitragen zu können. Wir werden jedenfalls wie bisher alles dazu tun, denn dann sind auch wir voll zufrieden.”

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Nach diesem kleinen Ausblick in die Zukunft gab’s noch ein üppiges und äußerst kreatives niederbayerisches Kuchenbuffet, das Freunde und die Familien der Mitarbeiter beigesteuert hatten – bevor die Gäste nun bestens versorgt und gut gelaunt noch bis drei Uhr nachts feierten und tanzten. Fazit: „Schee war’s”, so die einhellige Meinung der Gäste. Und das war – neben all den anderen Präsenten das schönste Geschenk für die Initiatioren.

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